Erst der Katalog, dann die App
Ein Strafenkatalog funktioniert nur, wenn die Mannschaft ihn gemeinsam beschlossen hat. Zehn bis fünfzehn Strafen reichen; alles darüber wird nicht mehr eingetragen. Die Klassiker: Zu spät zum Training, Handy klingelt in der Besprechung, Gelbe Karte wegen Meckerns, Geburtstag ohne Kiste.
Fertige Kataloge zum Anpassen und als PDF: Fußball, Jugend, Handball, Volleyball, lustige Strafen — insgesamt 96 vorformulierte Strafen, kostenlos, auch ohne App nutzbar.
Was eine Strafenkatalog-App besser macht als der Zettel
- Eintragen in zehn Sekunden: Strafe antippen, betroffene Spieler antippen, fertig — auch für mehrere auf einmal nach dem Spiel.
- Jeder sieht seinen Stand: Der Spieler bekommt eine Push-Nachricht und sieht Grund, Betrag und Datum. Keine Diskussion drei Wochen später.
- Verdopplung bei Verzug: Wer nach X Tagen nicht gezahlt hat, zahlt doppelt — automatisch und für alle sichtbar, wenn ihr es zuschaltet.
- Geburtstags-Strafe von selbst: Geburtstag einmal eintragen, die Kiste wird jedes Jahr automatisch fällig.
- Einheiten statt nur Euro: „1 Kiste", „10 Minuten Platz aufräumen" — der Katalog darf mehr als Geld kennen.
- Rangliste: Wer hat diese Saison am meisten eingezahlt? Der Strafenkönig ist das beste Motivationswerkzeug der Kasse.
Wichtig für den Frieden: Strafen sind ein Spiel. Sobald sie zur Mahnung werden, kippt die Stimmung. Deshalb bekommt bei Kassencapitano nur der Einzelne seine Erinnerung — nicht die ganze Gruppe.
Vom Katalog zur Kasse
Strafen sind nur ein Teil der Kasse. Kassencapitano verbindet den Katalog mit Beiträgen, Ausgaben, Zahlungsmeldungen und dem Kassenstand: Der Spieler zahlt Strafe und offenen Beitrag in einem Betrag per PayPal oder QR-Code, du hakst mit einem Tipp ab, und am Saisonende steht das Kassenprüf-PDF.
Welche Strafen in den Katalog gehören — und welche nicht
Rein gehört, was oft passiert, klar erkennbar ist und niemanden bloßstellt: zu spät, Handy klingelt, Trikot vergessen, Gelbe wegen Meckerns. Raus gehört alles, was Ermessen braucht („schlechte Leistung") oder Menschen trifft, die sich nicht wehren können (Verletzte, Neue in der ersten Woche). Faustregel aus unserer Kabine: Wenn über eine Strafe länger als 30 Sekunden diskutiert wird, ist sie falsch formuliert.
Beträge: klein genug, dass niemand ernsthaft leidet, groß genug, dass es auffällt. 1 bis 5 € sind der Normalfall, die Kiste zum Geburtstag die Ausnahme. Wer die Beträge nach oben schraubt, bekommt weniger Einträge, nicht mehr Geld.
So legst du los
- Kasse anlegen und Spieler einfügen (zwei Minuten).
- Unter „Strafenkatalog" eine Vorlage laden — oder eigene Strafen anlegen.
- Link in die WhatsApp-Gruppe; die Nachricht liegt fertig da.
- Nächstes Training: erste Strafe eintragen, Push kommt an, Kasse läuft.