Ratgeber

Strafenkatalog App: Vom Zettel in der Kabine zur Kasse, die mitrechnet

Der Strafenkatalog ist der Teil der Mannschaftskasse, der am meisten Spaß macht — und am meisten Ärger, wenn er auf einem Zettel steht. Hier steht, was ein guter Katalog braucht, wie du ihn digital führst und wo du fertige Vorlagen bekommst.

Zuletzt aktualisiert: 14. September 2026 · Autor: Thimo Stender, Kassenwart beim FC Jesteburg-Bendestorf

Erst der Katalog, dann die App

Ein Strafenkatalog funktioniert nur, wenn die Mannschaft ihn gemeinsam beschlossen hat. Zehn bis fünfzehn Strafen reichen; alles darüber wird nicht mehr eingetragen. Die Klassiker: Zu spät zum Training, Handy klingelt in der Besprechung, Gelbe Karte wegen Meckerns, Geburtstag ohne Kiste.

Fertige Kataloge zum Anpassen und als PDF: Fußball, Jugend, Handball, Volleyball, lustige Strafen — insgesamt 96 vorformulierte Strafen, kostenlos, auch ohne App nutzbar.

Was eine Strafenkatalog-App besser macht als der Zettel

Wichtig für den Frieden: Strafen sind ein Spiel. Sobald sie zur Mahnung werden, kippt die Stimmung. Deshalb bekommt bei Kassencapitano nur der Einzelne seine Erinnerung — nicht die ganze Gruppe.

Vom Katalog zur Kasse

Strafen sind nur ein Teil der Kasse. Kassencapitano verbindet den Katalog mit Beiträgen, Ausgaben, Zahlungsmeldungen und dem Kassenstand: Der Spieler zahlt Strafe und offenen Beitrag in einem Betrag per PayPal oder QR-Code, du hakst mit einem Tipp ab, und am Saisonende steht das Kassenprüf-PDF.

Welche Strafen in den Katalog gehören — und welche nicht

Rein gehört, was oft passiert, klar erkennbar ist und niemanden bloßstellt: zu spät, Handy klingelt, Trikot vergessen, Gelbe wegen Meckerns. Raus gehört alles, was Ermessen braucht („schlechte Leistung") oder Menschen trifft, die sich nicht wehren können (Verletzte, Neue in der ersten Woche). Faustregel aus unserer Kabine: Wenn über eine Strafe länger als 30 Sekunden diskutiert wird, ist sie falsch formuliert.

Beträge: klein genug, dass niemand ernsthaft leidet, groß genug, dass es auffällt. 1 bis 5 € sind der Normalfall, die Kiste zum Geburtstag die Ausnahme. Wer die Beträge nach oben schraubt, bekommt weniger Einträge, nicht mehr Geld.

So legst du los

  1. Kasse anlegen und Spieler einfügen (zwei Minuten).
  2. Unter „Strafenkatalog" eine Vorlage laden — oder eigene Strafen anlegen.
  3. Link in die WhatsApp-Gruppe; die Nachricht liegt fertig da.
  4. Nächstes Training: erste Strafe eintragen, Push kommt an, Kasse läuft.

Häufige Fragen

Gibt es Strafenkatalog-Vorlagen kostenlos?

Ja: Fußball, Jugend, Handball, Volleyball und lustige Strafen als Webseite und PDF — ohne Registrierung, unter kassencapitano.de/strafenkatalog/.

Kann man Strafen auch in Kisten oder Minuten führen?

Ja. Jede Strafe hat eine frei wählbare Einheit; Geld-Strafen fließen in den Kassenstand, andere Einheiten werden separat gezählt.

Sehen die Spieler, wer welche Strafen hat?

Jeder sieht seine eigenen Strafen mit Datum und Grund. Die Rangliste zeigt die Summen der Mannschaft — ob der Gesamt-Kassenstand sichtbar ist, entscheidet der Kassenwart.

Was kostet die Strafenkatalog-App?

30 Tage kostenlos ohne Zahlungsdaten, danach 1,50 €/Monat oder 15 €/Jahr im ersten Jahr, ab dem zweiten Jahr 3 € bzw. 30 €. Die Spieler zahlen nie etwas.

Katalog laden, Strafe eintragen, fertig

Die fünf Vorlagen sind in der App mit einem Klick drin. 30 Tage kostenlos ohne Zahlungsdaten, danach 1,50 €/Monat oder 15 €/Jahr im ersten Jahr, ab dem zweiten Jahr 3 € bzw. 30 €. Die Spieler zahlen nie etwas.

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