Strafenkatalog Volleyball
Volleyballmannschaften pfeifen und schreiben meistens selbst — und genau da entstehen die meisten Strafen. Dieser Katalog deckt Spiel und Vereinsdienste gleichermaßen ab.
Strafenkatalog Volleyball
| Zu spät zum Training | 2 € |
| Zu spät zum Spiel | 5 € |
| Schiri- oder Schreiberdienst vergessen | 15 € |
| Netz-Aufbau geschwänzt | 3 € |
| Aufschlag ins Netz | 1 € |
| Aufschlag ins Aus | 1 € |
| Netzberührung | 1 € |
| Rotationsfehler durch Unaufmerksamkeit | 2 € |
| Gelbe Karte | 5 € |
| Trikot vergessen | 5 € |
| Knieschoner vergessen | 2 € |
| Handy in der Auszeit | 2 € |
| Geburtstag | 1 Kuchen für alle |
Tipp: Beträge und Vergehen frei anpassen. Wichtig ist, dass die ganze Mannschaft den Katalog einmal gemeinsam beschließt — dann akzeptiert ihn auch jeder.
Warum Volleyball-Kassen anders funktionieren
Volleyballmannschaften organisieren sich zu einem großen Teil selbst: Netz aufbauen, pfeifen, schreiben, Halle abschließen. Genau dort entstehen die meisten Ausfälle — und genau dafür braucht ihr einen Katalog, nicht für das, was während des Ballwechsels passiert.
Das unterscheidet euch von Fußball und Handball, wo Strafen fast immer mit Spielsituationen zu tun haben. Bei euch ist der teuerste Posten im Katalog kein Fehler am Ball, sondern ein vergessener Schiri-Dienst.
Der zweite Unterschied: Bei einem Spieltag mit mehreren Sätzen und Gegnern ist der Abend lang. Wer erst zum zweiten Spiel auftaucht, lässt die anderen nicht zehn Minuten warten, sondern zwei Stunden mit sechs statt sieben Leuten spielen.
Schiri- und Schreiberdienst: die teuerste Strafe im Katalog
Ein vergessener Schiedsrichterdienst kostet den Verein im Zweifel eine Ordnungsstrafe des Verbands und die Mannschaft ihren guten Ruf in der Liga. Das ist kein Kavaliersdelikt und gehört mit deutlichem Abstand an die Spitze eurer Beträge.
Was hilft, ist nicht die Höhe allein, sondern die Ankündigung: Wer den Dienstplan zwei Wochen vorher in der Gruppe hat und drei Tage vorher noch eine Erinnerung bekommt, vergisst ihn selten. Die Strafe ist die Rückversicherung, nicht das Werkzeug.
Baut eine Tauschregel mit ein. Wer selbst einen Ersatz organisiert, zahlt nichts — das ist fairer und löst euer eigentliches Problem, nämlich dass jemand da sein muss.
Eigenfehler bestrafen — oder lieber nicht?
Aufschlagfehler und Netzberührungen in den Katalog aufzunehmen, ist verbreitet und funktioniert in Freizeitmannschaften gut: Die Beträge sind winzig, die Kasse füllt sich nebenbei, und niemand nimmt es ernst.
In ambitionierten Mannschaften kippt das schnell. Wer beim Aufschlag Angst vor einem Euro hat, schlägt kürzer und ungefährlicher auf — und ihr bestraft euch am Ende selbst.
Unsere Empfehlung: Wenn ihr Eigenfehler aufnehmt, dann höchstens einen Euro und nur solche, die aus Unaufmerksamkeit entstehen — Rotationsfehler zum Beispiel. Alles, was mit Risiko im Spiel zu tun hat, lasst ihr besser draußen.
Ein Klick, und der Katalog steht in deiner Kasse
Statt abzutippen: Kasse anlegen, und alle 13 Strafen sind schon drin. Ändern kannst du sie danach jederzeit.
- Strafe eintippen, Spieler sieht sie sofort auf dem Handy
- Spieler zahlen per PayPal und melden die Zahlung
- Kassenstand immer live, Nachzügler per WhatsApp erinnern
- Beiträge, Ausgaben und Saisons an einem Ort
- Läuft sofort im Browser — mit der App zusätzlich Push-Nachrichten
Häufige Fragen
Was kostet die Strafenkatalog-Vorlage Volleyball?
Nichts. Du kannst das PDF ohne Anmeldung herunterladen und ausdrucken — oder den Katalog mit einem Klick in eine digitale Mannschaftskasse übernehmen und 30 Tage kostenlos testen.
Welche Strafen stehen in der Vorlage Volleyball?
13 erprobte Strafen in 3 Gruppen (Pünktlichkeit & Dienste, Im Spiel, Rund ums Team) — zum Beispiel „Zu spät zum Training" (2 €) und „Zu spät zum Spiel" (5 €). Alle Beträge sind bewusst moderat gewählt und lassen sich frei anpassen.
Dürfen wir Vergehen und Beträge ändern?
Unbedingt — die Vorlage ist ein Startpunkt. Entscheidend ist, dass die Mannschaft den Katalog einmal gemeinsam beschließt: Was zusammen beschlossen wurde, akzeptiert hinterher auch jeder.
Wie setzen wir den Strafenkatalog im Alltag durch?
Sichtbar machen und konsequent eintragen. Auf Papier heißt das: Blatt an die Kabinentür und regelmäßig einsammeln. Digital trägt der Kassenwart die Strafe in Sekunden ein, der Spieler sieht sie sofort auf dem Handy — und Nachzügler werden automatisch erinnert.